WB-Bezirksobmann Lackner: Gewerkschaftsvorschläge zu Lehrlingsförderung gehen ins Leere
Die Gewerkschaft propagiert wider besseren Wissens Erhöhung der Lohnnebenkosten, lt. ihrem aktuellen Vorschlag sollen alle Firmen 1 % der Bruttolohnsumme in einen Fonds einzahlen. Betriebe zahlen jedoch über Insolvenzfonds schon jetzt für die Lehrstellenförderung.
Als „unverständlich und sachlich nicht gerechtfertigt“ sieht Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Klaus Lackner den Vorstoß von Gewerkschaftsseite zur Umstellung der Lehrstellenförderung auf ein Umlageverfahren. „Der Vorschlag geht ins Leere: Die geforderte Umlage gibt es de facto schon. 0,2 Prozent der Beitragsgrundlage des Insolvenzfonds, in den ALLE Arbeitgeber-Betriebe jetzt schon einzahlen, steht für die Lehrlingsförderung zur Verfügung.“
Dies sei wieder einmal ein plumper Versuch, den Betrieben alle möglichen Kosten aufzuhalsen, die derzeit aus dem Budget oder dem Arbeitsmarktservice gespeist werden. „Österreich liegt sowohl bei den Gesamt-Lohnnebenkosten als auch bei den arbeitgeberseitigen Lohnnebenkosten schon jetzt im EU-Spitzenfeld. Wer vor diesem Hintergrund eine weitere Erhöhung der Lohnnebenkosten propagiert, setzt wider besseren Wissens den Wirtschaftsstandort und Arbeitsplätze aufs Spiel“, warnt Lackner.




