PostHeaderIcon LHStv Anton Steixner: „Vorbeugen ist besser als löschen!“

'Foto: Land Tirol

Mit der Advents- und Weihnachtszeit beginnt auch wieder die Zeit vermehrter Wohnungsbrände. Rund um die Weihnachtszeit sind österreichweit jährlich über 300 Brandeinsätze mit einem Gesamtschaden in Millionenhöhe zu verzeichnen. Der für die Feuerwehren zuständige LHStv Anton Steixner gibt deshalb Tipps für einen sicheren Advent - von der Brand- bis zur Löschvorsorge.

„Tirols Feuerwehren müssen rund um Weihnachten vermehrt zu Wohnungsbränden ausrücken, die durch Kerzen auf Adventkränzen und Christbäumen oder durch Wunder- und Spritzkerzen verursacht werden. Je länger die Adventszeit fortschreitet, desto größer wird die Brandgefahr. Das Reisig ist dann ausgetrocknet und leicht brennbar und lässt den Adventkranz zu einem erheblichen Gefahrenpotenzial werden“, betont der Sicherheitsreferent.

Die größte Gefahr besteht nach Neujahr

LHStv Steixner weiter: „Das Gleiche gilt auch für den Christbaum, dessen Nadeln nach etwa zwei Wochen ausgetrocknet sind. Die größte Gefahr besteht nach Neujahr. Trockenes Reisig verbrennt nach dem Entzünden schlagartig. Binnen Minuten brennt dann der ganze Christbaum und die Wohnungseinrichtung. Vorbeugen ist besser als löschen.“

Vorbeugen ist besser als löschen

  • Christbaum in einem mit Wasser gefüllten Ständer aufstellen
  • Christbaum-Mindestabstand von einem halben Meter von Vorhängen und Möbeln
  • Das ungehinderte Verlassen des Raumes darf durch den Christbaum nicht beeinträchtigt werden
  • Elektrische Kerzen am Christbaum verwenden
  • Keinen leicht brennbaren Christbaumschmuck verwenden
  • Wunder- und Spritzkerzen an ausgetrockneten Christbäumen nicht mehr verwenden
  • Löschmittel bereithalten (z. B. Kübel Wasser, Löschdecke, ...)

Hohe Kerzentemperaturen

„Die Flammtemperatur von Weihnachtskerzen liegt knapp unter 500 Grad Celsius. Noch zehn Zentimeter über der Spitze einer Kerzenflamme herrschen Temperaturen von 230 Grad Celsius und mehr“, betont noch Landesfeuerfeuerwehrkommandant Klaus Erler.

In diesem Sinne wünscht der Landesfeuerwehrverband Tirol gemeinsam mit Sicherheitsreferent LHStv Anton Steixner nicht nur frohe, sondern vor allem auch sichere Weihnachten 2011!

 
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner